210826 vom Südkreuz brauche ich fünf Stunden nach Hause.

und dann laufe ich alleine durch IKEA und erinnere mich: an die billigen Batterien, dass du nach Küchen gefragt hast, dass du ganz unbedacht einfach kaufst: die Kekse, Mehrfachstecker, Tischbeine. die tauchen einige Jahre später wieder auf: »memorable moments with laughter and biscuits«. die glitzernde Daim-Schokolade. ich sitze also vor der Tür vor IKEA und starre auf mein Handy. dann fahre ich so lange, bisses dunkel ist. hier lang und dort hin.

›mhhh‹ schreibt S…. mhhhhh. man kann Kindern die Laute gut vorlesen (während ich so die Bücher durchblättere, will ich doch auf einmal ein Kinderbuch machen. nur wegen den Lauten): ohhhh! (der Glanz abgelegter Makenkleidung)

Zahlen vor Augen, was sonst. ich zähle mit: eins – zwei – drei … eine einfache Regel, die aus dir einen guten Menschen werden lässt:
tu-dies-tu-das

wieder zu Hause, lese ich das Parallelprotokoll 110821 Tür und finde bei 12:49 C „ein gutes Mädchen ist auf ihre Zukunft vorbereitet„: Ich denke an die Aussteuer der Großmutter, die als junges Mädchen Dinge für später geschenkt bekam. Ich erinnere mich an meinen eigenen Unwillen zu Dinge für später und: ‚Was soll ich bloß jetzt damit?‘ Das Jetzt dauert genau 10 Minuten, denn dann kommt der Bringdienst mit deiner Lieferung. Zehn Minuten – so lange kann ich warten, aber keinesfalls länger.

kennt ihr den glitzernden Boden bei IKEA?

  • sich etwas verkaufen lassen. aber (nixaber)
  • flüchtlige Nähe macht leer (mehrmehr)
  • Wartenummer 114. alle drei Minuten wandert mein Blick zu meinem Rad.


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