220207 philosophischer Start in die Woche

nach einem philosphischen Sonntagabend heute Gebrüll von unten: is ja irre. es muss große Pause sein. bei uns war die immer um fünf nach zehn – bis zwanzig nach zehn und wenn man getrödelt hat, war man um halb zurück. auf dem Schulhof da unten war ich schon mal nachts, auch wenn ich in meinem Kopf gerade eben den Eingang nicht mehr der Straße zuordnen kann. ich denke an ein Gespräch mit M und einen Artikel von Dezember aus der Zeit über Prenzlauer-Berg-Eltern. am Samstag parke ich meine Gazelle bei Lidl neben einer solche Frau mit Lastenrad. (warum kauft die denn bei Lidl ein? das ist ja total überhaupt nicht Prenzlauer-Berg)  ich denke an den Satz mit den Schokoreiswaffeln: Die bekommen die Kinder bis zum 18. Lebensjahr hinterhergeworfen. ich denke an meine Mutter. ich denke an die Torte, den die beiden zu meinem Geburtstag gegessen haben.

bei einer kurzen Pause vom Philosophieren finden wir im Schaufenste ein Mann mit einem Pulli, auf dem ziemlich offensichtlich eine Botschaft prangt,

in meinem Kopf sage ich: entschuldigung, ich bin kein wir.

ich versuche  zu sagen: wir – es fällt mir erstaunlich schwer. (das wir-Sagen üben)

warum triggert dich das so? fragt mich C gestern. na … ich weiß auch nicht genau. jedenfalls finde ich es erstaunlich provozierend und ein wenig unangenehm, wie ich mich triggern lasse. gleichzeitig.

))

wenn ich mich recht erinnere hat der Blog in einigen Monaten sein einjähriges. es soll Frühstückskuchen1 geben.

in Sachsen Unwetterwarnung. ich genieße den Online-Zugang zur Zeit. (wer hätte das gedacht)

story of my life, sagt C
ich sage: das mit den Verträgen, ich glaubs er versteht nicht. »bist du schon mal auf die Schnauze gefallen?« – nö. isser nicht.
ist das das, was so vorsichtig macht?
alles eingeben.
eine Geschichte des Pokerns. all in.
das spielt B mit seinen Schülern – Poker.
ich denke an Lehrer: …
auf dem Tisch steht Rapshonig.
nur noch 5 Minuten, dann muss ich los.
der Rapshonig ist milchig-weiß . wie ich mich immer für Sonnenbluenhonig entschiede,
einfach, wei ich die Kerne so gern mag.

  1. und weil der online-Zugang irgendwann abbestellt sein wird, hier die Zutaten: 1 Apfel (1 bis 2, ca. 150 g), 1 Karotte (ca. 120 g), 30 g Kokosraspeln, 40 g Rosinen, 1 Orange (Bio, feiner Abrieb),130 g Zucker, 150 ml Öl (neutral, zum Beispiel Sonnenblumenöl), 2 Eier, Kardamom (fein zerstoßen), 1/2 TL Ingwer 1/2 TL Zimt (gemahlen), 3/4 TL Salz, 2 TL Backpulver, 160 g Mehl []

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