220316 unterwegs, im Zug (alle trinken Bier)

im Zug werden Gurken und Bier ausgepackt. ein Mann mit einer großen Schüssel setzt sich. CE schickt eine Veranstaltung im Acud. die Tische hinter mir haben Essen dabei. in der Zeitung steht was von Öko-Eier-Boom, vom gelben Himmel und dem blutigen Regen. das Auto trägt die Spuren des Staubregens.

– wo bist du?
– unterwegs.
(ich sitze im Zug und trinke ein Bier. (vertrinke die Aufregung und fühle mich wieder jung – jung im Sinne von beweglich. ich trage einen Ring.)

„don’t love me like that“, singt die Frau (Schmieds Puls) mir in die Ohren.
was machen wir in Berlin?
Kunst.
und womit verdienst du dein Geld?, fragt SR
ich denke an mich und A, 4 und 5 Jahre alt. ein inniges Nebeneinandersein.

gerätselt und spekultiert. ich denke an die Waffeln, die SR für uns gemacht hat.
„unsere gemeinsame Reise nach Berlin“, sagt der Schaffner.

Freitag Treffen mit Porombka.

ich weiß gar nicht, wann ich arbeiten soll, so viel unterwegs bin ich.

was sehr wichtig ist, du darfst nicht auf mich projezieren, ich schreibe C: haha, die sprechen über Wohnungen. ich habe einen Briefkasten in mehreren Städten. haha.

ich telefoniere mit M.

ich denke an mein Gefühl dem Zurückkommen gegenüber / dem Ankommen gegenüber.

„mir erzählt meine Tochter alles“, sagt einer vom Tisch hinter mir.

die Frau nebenan bietet ihrem Tischnachbarn Gummibärchen an. (sweet)

»wie kommst du da drauf?«
(der Tisch hinter mir aus dme Musikbusiness)

die Frage ist, warum die jungen Leute heute alle so groß anfangen.

»sie kam mit einer ganz anderen Vorstellung nach Berlin.«

ich kam / wurde hingeschickt mit der Vorstellung nach Berlin. ja mit welcher Vorstellung kam ich hierher?

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