220708 Traum: schreibend Frauen, Empfindsamkeit, mit dem Kind spielen, Arbeit, Absolventinnenausstellung

ein Traum, in dem über-35-jährigen Frauen schreiben. eine, die sitzt auf einem Barhocker und tippt.

aufgebracht denke ich an safe-spaces1

morgens ein gemütliche Stunden mit dem Kind. wir bauen Boote aus Blättern und  und lassen sie im Brunnen im Ernst-Thälmann-Park schwimmn. wir sehen uns den Wasserfall an. kochen Nudeln mit Tomatensoße. wir essen beide ein bisschen zu viel und wir basteln geheime Utensilien, die nacher vorm Rest der Familie im Safe versteckt werden. »niemand kann mehr behaupten, dass du ne normale Frau bist.« ich bin jetzt nämlich Geheimagentin.

dann mache ich mich auf zur nächsten Arbeitstätte. diesmal ist H wie erwartet da. ich dränge ihn zu einer Zigarette, um ihm zu verstehen zu geben, dass ich not amused bin (weil). später will er nochmal eine Zigarette mit mir rauchen, weil bei ihm angekommen ist, was das Problem war. nicht sein Verhalten (er hatte sich ja bereits entschuldigt), sondern sein Verhalten jetzt: er hätte reinkommen, sich gleich entschuldigen üssen. REGELN, WIE MAN SICH VERHÄLT.

während wir Schachfiguren basteln ist niemand da. H erzählt: wenn du dir die Kunstwelt wie eine Landschaft vorstellst. er beschreibt. das Spiel auf dem Markt, den goldenen Weg.
es ist das gleiche Spiel wie bei allen Spielen. (à la was will er/sie denn nu? das weiß er/sie selbst nicht genau) auf dem Kunstmarkt, weiß man, neben wem man sich zeigen muss. in  dieser Hinsicht ist der Markt transparenter als der Datingmarkt. da sind die Akteure privater und ihre Eckdaten nicht im Internet einsehbar. mit Höflichkeit haben die Komplizenschaften nichts zu tun. denke an M, was sie sagt über Beziehungen zu Künstlern. das Schachspiel passt. das Gefühl von sich ausnutzen bleibt. er schleicht sich vorbei ans buffet, winkt dem mann zu. bleib du da stehen. wir dürfen nicht essen, aber ich werde jetzt. im Schutze deines Rückens. Komplizenschaft. du bist Gangster und ich auch. ich erinnere mich an T aus Teltow. ich erinnere mich an sein sprechen über gemeinsame ›Abenteuer‹ und eine Fahrt auf dem Fahrrad für zwei (wie war der Name?) zum Edeke in Dorf weiter.

mache mich auf zur Absolventinnenausstellung. viele unterschiedliche Stimmen nebeineinander.

essen mit A, R, K und C am Nollendorfplatz. vom Gleisdreieckpark ist er gar nicht so weit.

  1. Svenja Flasßpöhler bei Precht)), an Separierung in Schutzräume: »wo bleibt denn da der fun?« (– das frage ich mich. sie fragt sich, wo bleibt das Lebendige.) ((als wir nach Hause gehen, meint C, er mag Prechts Art zu Sprechen nicht. wie er alles schon gedacht hat, was andere auch denken. ich denke mir, dass er wahrscheinlich genervt von der geistign Unflexibelheit ist. []

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