211103-4 Zufälle

ich habe eine Zeichnung gemacht, Kollektion ›Zufälle‹. (weil: beruhigend & schön.)

die Überlegung die Zusammenarbeit mit M eher auf den Fokus ›Sehnsucht‹ zu legen. wonach sehnst du dich? die Objekte der Sehnsucht, die eigentlich total irrelevant sind. ich denke an ein Spiefeld, auf dem untersch. Figuren stehen – alle neben den Feldern, alle folgen ihren eigenen Regeln.1

wir warten an verschiedenen Tischen aufeinander. eine unbekannte Nummer ruft mich an. es muss Cs Nummer gewesen sein, höre ich, als ich zurückrufe und die mailbox rangeht. mir fällt auf, dass ich keine Telefonnummer außer die meiner Eltern **********, meine eigene ***********, die von K aus der Grundschule auswendig kann: ****** und Omas alter Nummer ***********. ein Bier und ein Späti weiter:


schäppern – Sprachnudelhttps://www.sprachnudel.de › S
»schäppern ➤ ultraknackig erklärt in der Sprachnudel – dem Wörterbuch der Jetztzeit.« BIST DU AUCH NE SPRACHNUDEL? JAHA? eine Sprachnudel, die sich auf dem Löffel räckelt.

ja unter dem Tisch, kann man die Beine zusammenklappen. ich probiere vorsichtig. bin dabei, als C passend zu seiner Schriftstellerjacke wieder zu rauchen anfängt. (die Uniform anpassen an die eigenen Vorhaben.) ich sehe mich im Spiegel an und mal ein bisschen rot auf die Lider. die Lider zu, schütze mich vor allen visuellen Reizen. »und du? was machst du?« fragt jemand. »Ich schreibe.« (nach dem Exkurs letzte Woche zur onthologischen Festlegung des Seins, halte ich mich an Verben.) siehst du die Gitarre? wegen ihr bin ich hier. ich hinterlege den A3-Block an der Bar. »darf ich den wieder mitnehmen«
danke bitte

tschüss, tschüüss, ich sitze auf dem Barhocker am Eingang und während der Türsteher drinnen die Gitarre ansieht, gewähre ich einer Frau eintritt, ohne ihr Impfzertifikat zu sehen und ohne sie Eintritt zahlen zu lassen. gern geschehen. C schlägt vor, reich zu werdne.

reich, in Geld schwimmen.

finster2 =
1. ganz ohne Licht; sehr dunkel
2. mürrisch, mit einem Gesichtsausdruck, der jds schlechte Laune deutlich zu erkennen gibt

sitze auf dem Sessel, lasse mir meinen Rücken wärmen, ohne, dass er kalt war. S und ich lektorieren Parallelprotokolle.
PP Draußen 18051923012321 lese ich: »Die Wolkenfetzen ziehen in einer Dreierkonstellation ab.« <3
23:19 Uhr: Buddha-Stift – ich will auch.
PP Nachtmond 18051901090130, Prolog, merke ich an:
»Könnte man, statt von der einstürzenden Intensität des Neuen auch von einer nachhaltigen Intensität des bereits Bekannten sprechen, die nur zu spüren ist, wenn man Erlebtes so (oder so ähnlich) schon mal erlebt hat und es ungefähr einordnen und sich selbst darauf einstimmen kann? (Ich denke da auch, aber nicht nur, an Rauschmittel, deren Wirkung sich nach mehrmaligen Konsum für mich immer besser einordnen lies.) Das mehrmalige Erleben sollte nicht mit dem Wissen eines vorbestimmten Ablaufs einhergehen, sondern muss von einer Offenheit für ein ungewisses Ende begleitet sein.«
PP Shishabar 29101919371957, zitiere mich selbst: »Es ist schön, nicht zu wissen, wenn man auffällt.« ich lese von KiBa und bekomme Lust. bei 19:45 schreibt B: »Jetzt fallt mir erst auf, wie jung die alle rund mir herum sind. Was machst du den hier, alter Herr? (Fragt mir niemanden). Aus diesem Platz kommen keine Revolutionen hervor.«

  1. wenige Tage später Telefonat mit D, ob der geliehenen Sachen. ich erinnere mich: es geht wahrscheinlich um irgendwas anderes. Objekte der – []
  2. lt Internet []

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