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220325 an der Skalitzer, an einem Frühlingstag

an einem Italiener an der Ecke der Skalitzer. ich sitze an einem Tisch aus den 80ern auf  Sitzpolstern aus den 80ern.  gerade bin ich einige Male mit dem platten Gazelle auf und ab gelaufen. auf der Suche nach einem Fahhradladen, der jetzt sofort die Gazelle repariert. keinen gefunden. jetzt ist das Rad bis nächsten Mittwoch abgegeben. ich sitzte hier. vor mir steht ein Pils – ein kleines in einem Glas mit Stil.

die Polster sind grün gestreift und ähneln in ihrer Gedecktheit zu meiner pinken Jacke. in der Farbe passen sie zum Tisch, der ebenfalls grün-grau ist. auf dem Tisch steht neben meinem Glas ein weißer Aschenbecher und ein bauchiger Zuckerstreuer. ich denke an einen Pinguin.

eine junge Frau mit verkniffenem Gesicht  verquollenen, schmalen Augen fragt nach Geld.

die beiden Mönner neben mir sprechen Englisch. auf ihrem Tisch liegen drei Feuerzeuge, obwohl es nur zwei sind. das weiß ich, weil ich kein Feuerzeug dabei habe und mir gerade eines geliehen habe. die Zigarette schmeckt wie die Zigarette in Wien, Februar 2015. ich war gerade am wieder gesund werden nach der Erkältung, die ich mir zuvor in Berlin eingefangen hatte.
die junge Frau trägt einen karierten Wollrock, ihr Schulterbereich ist eingesungen und sie umklammert eine Handtasche. „what a luckily evening“ sagt eine Frau zu ihrem Baby. sie schließt am Hauseingang hinter mir auf und schiebt ihren Kinderwagen ins Haus.
sagt die Frau, die hinter mir aufschließt und den Kinderwagen reinschieben. am Tisch den beiden Männer sitzten zwei Frauen. bis jetzt haben sie Aperol getrunken. nun stehen sie auf, machen sich bereit zu gehen. beide tragen weiße. die eine hat eine offene, selbstbewusste Haltung, fast männlich. sie trägt ein Cap und ein Flatterhemd. gerade hat sie bezahlt. auf dem Tisch stehen die geleerten Aperolglöser. Papierstrohhalme in Bonbonstangenoptik (gestreift). die beiden Frauen kommen aus Kalifornien. ihre Haut ist ganz braun.
im Fenster sitzt eine Frau, die Früchtetee trinkt und die ersten Seiten eines Taschenbuch-Romans liest. entweder ist es ein Liebesroman oder ein Selbstverbesserungsbuch.
die Kellnerin ist etwa 40 und trögt Rock und Fellweste.
die Frau mit dem Roman kuckt vakant durch die Gegend.
die zwei Frauen tragen beide keinen BH. die eine legt ihre Bauchtasche um, während die andere aufs Klo geht.
die beiden Männer haben ihre Füße jweils auf eine Seite unterm Tisch ausgestreckt.
und es gibt da noch die Gruppe. 5 Leute, die sich schon lange kennen, schon lange in Kreuzberg wohnen. eine trögt eine Lederjacke, die meiner sehr ähnlich ist.

ich stehe auf und gehe ohne zu bezahlen.

211013 (kein Freitag)

darf man fremde Hunde fotografieren?

ich frage mich, ob alle Abschiede eine Vorbereitung auf den eigenen Tod sind.

froh, dass auch die anderen Tschüss sagen zu meinen Dingen. ich sitze in der Schönleinstraße und löffle mit einem erfragten Löffel Vanniljoghurt. die drei Männer neben mir sprechen über den letzten Überlebenden an der Bergmannstraße. früher, da war er noch kein Kapitalist. später telefoniere ich mit D, bin ihm wieder mal unendlich dankbar für seine Bereitschaft zu teilen. früher, sagt er. früher, da hatten sie an der Köpi XXX Zillen und waren eher radikal unterwegs. heute liegt das besetzte Haus hinter dem amazon-Ladehub. ich denke daran, dass er unsere Visitenkarte für echt gehalten hat. genau: wir bieten jetzt auch Dienstleistungen an. 🙂

die angriffslustige Pose des Baggers vor der ABG: ›ich fress den Boden‹

der Mond ist nicht scharf, mokiert A.

was hängen bleibt: M. H. sagt ich solle einfach machen, mich traun, mutig sein. viel ausprobieren, viel verwerfen. nur so kann man Herausragendes erreichen. ((wieder mal denke ich zurück an einen der wenigen herrausragenden Schulmomente: Hr. Schmitdt-mit-dt erzählt von dem aus der Herde ragenden Schaf: e-gregius.) A. H. ist viel vorsichtiger. es muss unbedingt ein Foto von ihr ins Buch.

ich freunde mich mit dem EDEKA-Verkäufern an. sie legen mir die Kisten beiseite.

der Anfang kommt immer dann, wenn dir Lust wieder zu machen kommt.

210914

man tut, sagt der Künstler, was man tun muss. ich denke an das Kind, das einer anderen Zeitrechnung folgt als ich.

belausche mit N ein Telefonat (sitzen nach der Siebdruck-Aktion draußen): wenn sie wenig Butter im Kasten haben, dann kippen sie Wasser nach … immer in Kontakt mit dem Wasser bleiben … ja-ja-ja-ja … was im Deckel wollen sie … hm – hm-hm

wir kramen alle Qualifikationen aus, die wir haben.

ich denke an A, das (wer noch gleich A in diesem Falle?)

kalte Luft gemischt mit Zucker ohne Licht. Hs gleichmäßige Sätze.1

K hat seinen Ritter C genannt. wir essen Quninoa.

  1. bei genauerem Nachdenken erinnern sie mich an eine Frau, mit der ich mal Protokolle geschrieben hab []

210815 nachdem wir die Diagonale angebracht haben.

es stellt sich heraus, dass mehr Erwachsene als ich vermute Freude an Steinen mitbringen.

ich sitze neben M am Spielplatz und finde es eigentlich ganz gemütlich in die Luft zu starren und über das Frausein zw. 40–60 nachzudenken. (wie werden wir sein?)

die Diagonale von J steht im Feld und verbindet Himmel und Erde.

K wird ein Junge, sagt M. seine Proportionen änderen sich. außerdem ist er eine Elfe.

C erzählt am Telefon, er hat eine 10 Tage altes Baby in Händen gehalten.

210806

Eiswürfel – traust du dich? [langsam] eins-zwei-drei—halt! Lied: ~ martianbazar solo tue. wir haben eine Brille auf! (du auch?!)1

Tag mit M, unterbrochen von einem Test für morgen. wieder M. eine Ausstellung (hier). Pizza&Pasta für 3.90€ ich schlafe bei M und R auf der Couch.

jetzt erst mal Wäsche waschen.

  1. wir legen die Brille nicht ab, sondern rücken sie nur ein wenig zurecht: eine lange Schlange, zwei aufgeregt Mädels. ich bin nicht aufgeregt. Ciao! (wenige Tage später) ab und an, falle ich ihm ins Wort, wenn er zu viel spricht. []

210805 Paris, Rückflug

jetzt mach dir ma nich son Kopf, was du anziehen wirst1 ich sehe Glitzer in meinem Gesicht und Glitzer an mir. ja-ja. kurz sitze ich2 auf der Holztreppe und warte auf L. dann: Suche nach den Ähnlichkeit der beiden Schwestern. was auffällt, sind die Unterschiede. C wird Bonnie & Clyde lesen. gemeinsam Verbechen planen3 ich freue mich jetzt erst mal auf Samstag. wir leben im Jetzt. Körper an Körper.

das Jetzt dauert 10 Minuten.

ich sehe den dunklen Händen des Busfahrers zu, wie sie vorsichtig zwei Servietten (Paul – depuis XXXX) übereinanderlegen, falten und glattstreichen. »c’est bon«, sagt er. (nun hat das Französische gerade erst angefangen zu4 wirken. »je prends la deuxième Limonade«)

auf der Autobahn ganz kurz die Idee sich am Flughafen TOD’s zu kaufen.5

verschiedene Wege, die auf ihre Art die besten sind

Auszug aus einer Familienunterhaltung6

  • einen auf Bour·geoi·sie machen, am butte wohnen. (dann kann man sich an einem der Cafés dort treffen).
  • 3 Empfehlungen für Marseille
  • über Zusammenarbeit:7 der Ort als konstituierender Faktor. Ateliergemeinschaften, Wohngemeinschaften. der Ort, der zur Wir-Werdung beiträgt. die Feststellung ein wir zu sein und nichts dafür getan zu haben.8 ich sitze wieder am Fenster. hinter mir die Familie. vor mir: bietrinkende Männer mittleren bis älterne Alters, die ich aus Versehen zu lange angesehen habe und jetzt sehen sie die ganze Zeit zu mir.
    ich erinnere mich an Hs Empfehlung im Bordbistrot Bier zu trinken. das habe ich nun auch angefangen.9

    ich sitze am Flughafen. am Gate, am Glasfenster. am Tisch hinten werden Dinge mit Butter beschmiert. der Vogel landet. (Frenchbee). eine Frau geht an Fenster und filmt. sie hat ihren Mund merkwürdig weit aufgerissen. vielleicht filmt sie sich selbst. mir

    die zwei mittelalten bist älteren Männer essen Müsliiegel von Aldi10
    ein älterer Mann hat die Beine neben dem Tisch. er ist groß.
    ein Paar: MacBookAir, er sich zu ihr geneigt, den Bildschirm halb gedreht. sie könnte auch reinsehen, abe sie tuts nicht. (einen Computer für zwei). haben wir eigentlich immer auf deinem oder auf meinem Computer netflix gekuckt?11

    ich sitze am Fenster. das blaue-weiße Vogel ist gleich wieder weg. ich kann mich nicht konzentrieren.

    • lautes Kieken. (der Vater über die deutsche Übersetzung des Kindes von ›french bee‹ (was ein Wunderknabe, wer das übersetzten kann)
    • wer hat denn jetzt die Karten eingesteckt?’
    • irgendjemand muss noch den Tagebucheintrag machen.12
    • iss ma! Aufforderung des Vaters. (sie warten darauf).
    • 3. Tag? was war da? – was war das letzte, das ihr eingetragen habt? ah so – zweiter Tage bei dir zu Hause. Frühstück, Baguette, Kefir. Fußball im Garten, Rundfahrt mit dem Auto. dann waren wir noch Crêpe esssen, 3 Bienenstiche. Bieberbande.
    • ok. nächster Tag: Frühstück, Fahrt zur Jugendherberge. kannst ja mal drüber schreiben. Sonntag. 2. August (oder welcher war das nochmal?)

    ich erinnere mich an den Legionellen(?)-Skandal im KitKat

    • geräumiges 6-Bett-Zimmer. herrliche Betten. (die Mutter: das)
    • der Vater: ne. wir sind zur Touriinformation gehabt. die hatte aber zu. dann sind wir erst mal zum Hafen gelaufen und haben Eis gegessen13.
    • ›Eis-ess-en-am-Ha-fen‹ Diktat: was passiert ist.
    • ihr müsste es euch so vorstellen. kleine runde Tische, vermeintlich bequeme Stühle. ein älterere Mann weiter vorne hat seine Füße beiseite gelegt.
    • dann können wir jetzt nochmal die Verletzung aufschreiben (Arthur stürzt ab). warum sind Verletzungen eigentlic so wichtig für Kinder? dann: Pomm-Fritt, Crepes, und Burger zum abendesssen.
    • außerdem war man noch Baden am Strand.

    abends: Yogitee

    • fünfter Tag: spätes Frühstück, dann haben wir im Supermarkt eingekauft. direkt unterm Hafen geparkt. ganzen Tag am Strand mit Picknick, und dann abends. ›Strand-Tag mit ‹
    • ich schreibe jetzt auf, was ich über den Tag denke (Machtansprüch bei 8-Jährigen innerhalb eines Familienkomplexes. hm.)

    ich erinnere mich [A] an den Rabbi mit Gemeinde in Berlin. [B] an das kartenspielende Paar im April.

    beliebig. ja genau, aber immerhin nur 10 Minuten. (momentan=currently)

    Klatschen.14 vor Gate A20 steht eine lange Schlange. gleich werde ich aufstehen und mich einreihen.

    ich erinnere mich an meine Empörung über die automatische Voreinstellung, den Haken bei zwei Betten.15

    1. Freude kommt auf. die Sorge vor der Schlange verschwindet (der letzte (ja?) Haken). []
    2. ich und mein Rucksack []
    3. da wären wir bei der Frage: was SIND eigentliche Verbrechen und gehts vllt eher um Anti-Norm? []
    4. häh? []
    5. natürlich gibt es keinen TOD’s-Laden, fast überhaupt gar keine Geschäfte. ich finde Bs Parfüm, sprühe gegen mein Handgelenk und Reibe die beiden Handgelenke aneinander []
    6. wer nicht in Gruppen oder zu Zweit, sondern alleine hier sitzt, der arbeitet.

      • ›die‹ Quiche heißt es. jahwoll ›die!‹
      • und natürlich lache ich aus Versehen.

      • ›du Magnet‹, sage ich zum M ((Léa meint Duras sei bekannt für Sätze wie »›vielleicht‹, sagt sie.« []
      • das Thema Ms und meiner Abschlussarbeit []
      • sie sieht ihn an, während sie mit mir spricht []
      • ich lerne W kennen—es folgt ein Drama []
      • in einem Anfall von Wahn kaufe ich Cornys (Schoko-Banane) vor Abfahrt. sie liegen direkt neben dem Lübecker Marzipan. ich erinnere mich, dass wir diese Riegel auf Radtour gegessen haben. deswegen kaufe ich sie. ein Gefühl wieder wach rufen. hallo Proust! []
      • ich erinnere mich an das schreckliche blaue Licht, dass ich immer nicht schlafen konnte. wenige Tage später erzählt mir P, dass er nicht schlafen kann und dass ihn der Doktor zu S schickt. []
      • es kam mir immer absurd vor. mehrere ein Buch – vielleicht war ich da noch in dem jugendlichen Loslösungsprozess, der sehr totalitär ist. []
      • ich hätte jetzt auch gern ein Eis []
      • für das Klavier. ihr verträumt-wünschender Blick: gerne wieder Klavierspielen. warum machst dus nicht? es bleibt beim Wollen []
      • und ein bisschen empört bin ich auch jetzt – über den einzigen Weg, der als etwas angegeben wird. der Empörung wird etwas anderes folgen []

    120804 ode auf essen [Paris, kurz vor Schluss]

    1 das ordinäre Croissant, die salzige Butter, der Honig (miel [Name nochma nachlesen], der eine Käse, der andere Käse, die Karamell-Schokolade und? die weiche Avocado, das Schoko-Macron. ich schwelge.

    1. eine Ode? weiß ich ja gar nicht genau, was das ist []

    16. Juli | zwischen Touristen. Kaugummiranken und eine Galleristin

    morgens: Kaugummistrauch-Ranken / ranken. Fassaden bröckeln (sicher nicht – für Kletterer1). die Fassade bröckelt, zwisschen den Häusern tanzt der Bösewicht auf einem Seil. was macht die Ranke da? wächst gegen das Licht, das Loch des Innenhofs nach oben (die fünfte Wand fehlt sozusagen)
    ranke weiter. Schock: ausgerechnet die Philosophiestudent:innen haben keine Zeit zum Denken. 
    zwischen den Häusern tanzt der Bösewicht auf und ab.2

    nachmittags: ich fahre von der Sonne in den Regen. ich lasse mich im kleinen Tiergarten nieder, tippe. pinke Nägel. schicke D ein Foto (– sieh mich an & tausenddank). [seine Stimme atemlos. ich stehe vor der falschen Hausnummer. »kann ich dir helfen?« er ruft O an, jemand warte auf ihn. (ich) Hallo – Tschüß – ich hab gar nicht gewusst, wie groß alles ist. er blickt bedauernd zurück; abgenommen, Augeringe. aber das wird D dir auch erzählen. 

    abends: ok. dann liebt sie eben Kunst. (»ich liiiiiebe Kunst«). von ›Metaphysik‹ spricht sie – über das Körperliche hinaus, fast religiös. ich würd es ›mystisch‹ (prä-physikalische = nicht-logische = intuitiven Gesetzen folgend) nennen. ehrfürchtiges Verneigen vor den Werken. Fußnoten säumen Repros. und der Raum? der war mal eine Fleischerei und ein Delikatessenladen. wir rennen in den Regen. (›Duschara‹3)

    es ist 21 Uhr 21 vor uns liegt der Himmel. eine Bühne, in der wir – das Publikum sind und auf der Bühne stehen. draußen passieren Dinge4

    er: gelbes Polo-shirt
    sie: schwanger

    professioneller Kindergarten (M) – wir hatten lange genug Zeit uns zu professionalisieren, nicht zu sagen, was wir wollen (als ob das so einfach wär, ich weiß, aber manchmal ists hilfreich)

    ein weiterer kritischer Kommentar der Galleristin gegenüber. 

    nach Hause | wir laufen den FritzSchloßPark entlang. der Park ist ein Theoriegebilde. 

    am Bahnhof | jetzt bleib stehen. bitte bitte bleib stehen. sie rennt ihm auf der Straße hinterher. ich flüstere es dir ins Ohr, bitte bleib. sie wirft ihre Sachen auf den Boden und holt aus. er rennt zurück. »ey!«

    ich fahre weiter, Halt unter Touris. es riecht nach Rausch und Überfluss. ich sitze auf einer Treppe. »viel Spaß beim Arbeiten / immer nur arbeiten« (einer der vorbeigeht). erzählt mir was von Gras, und das ist gut fürn Kopf zum Denken und wahrscheinlich denkt er sich, die Dumme mit ihrem Laptop. sie tippt:5

    leichtes aufmüpfiges Verhalten der Galleristin gegenüber. ich gebs ja zu. die Autos fahren in beide Richtungen. 

    Lichterketten in den Bäumen. ein Woltfahrrer mit wie immer viel zu großem Rucksack fährt vorbei.

    über D, der sich mit M traf, um ihr zu sagen: ich mag dich, aber …
    über D, der jetzt immer noch sich selbst die Freiheit beweisen muss. 

    eine Frau lacht mich an. 

    eine Familienkutsche fährt vorbei. das Motorrad des Mannes in Schwarz knistert noch. ein Mann mit auffällig drappiertem Bart fährt vorbei. das Paar von vorhin geht vorbei. er hat eine Gummibärchentüte in der Hand. sie zeigt ihm eine Nachricht. drüben immer noch Party. tanzende Menschen im Schaufenster. die Lindenbefleckten Autos. Rollkofferrollende Toruis, betrunken. Frauen mit offenen Haaren. Mietautors, Mieträder, Mietroller. miet mich! (nur ne kurez Zeit ›sich-was-leihen‹.

    eine Gruppe junger Frauen. eine der Frauen trägt ein Schöfferhofer-Grapefruit in der Hand. sie bleibt stehen. (sich anquatschen lassen). der Bus zum Obstbahnhof fährt vorbei 

    ich sitze auf Steinstufen. 

    ein Paar mit Birkenstock geht im Gleichschritt vorbei. sie schiebt ein Rad. er hackt den Regenschirm in den Boden.

    ich arbeite – das hatter richtig erkannt. aber er kennt nur das eine Bild von Arbeit. 

    sie wollen eine Bar finden. er trägt ein Shirt mit einer Palme auf dem Rücken. nein: er trägt die Palme auf Rücken. zwei, die fahren mit einemRolller vorbei. er überragt sie. drüben Lichterkette. irgendwo hier muss der Wasch-Shop sein, indemm man auch Kaffee trinken kann. sie sind schön angezogen, die Menschen. ich denke an V, die Glitzer mag und ein schönes Leben und die klanglos das viel arbeiten akzeptiert. 

    ich denke an O, an die Zeit zurück, an der sie noch nicht ganz Marzahn eingenommen hatten.

    ein Engländer geht vorbei. er trägt die Schuhe des Autors. ein junger Mann6 geht vorbei. er hat einen Seidcut, um nicht Sideglatze zu sagen. er trägt teure Turnschuhe und eine Umhängetasche. Ballung/Konzentration an der Bar lins. der Mann mit dem Motorrad ist wieder da. er fasst eine Frau am Arm, ohne seinen Oberkörper vorbzubeugen. nur die Arme. darf er das? (um Erlaubnis fragen: ›darf ich dich anfassen?!‹·

    ein Mann mit einer Tüte Chips geht vorbei. in Schweizer Dialket spricht sie von irgendwas, das irgendwo dort ist. (›sag ich das richtig?‹ / Angst, etwas falsch auszusprechen. sich zu erkennen zu geben, als ›unwissend‹) ein Hahn geht vorbei. ein Paar auf dem Rad. sie trägt Helm er eine Kapuze. was da woh besser gegen Unfälle hilft? lautes Brummen eines Autos an der Ampel: Grün: das Brummen wird lauter. ein Mann mit dunkelblauer Jeans und einem shirt von Diesel (es steht ein bissschen zu oft Diesel drauf) geht vorbei. 

    links liegt immer noch das blaue Kondom am Boden (benutzt). haben Sie schon was von männlicher Lust gehört? es ist ein Rausch hier. es riecht nach Touristen, nach Urlaub und Exzess. zwei Männer gehen vorbei. sie haben die gleiche Figur. brummendes Auto.

    gut musses aussehn.
    dafür seid ihr doch da.
    und bitte die offene Datei noch am Ende. (dann kann man zur Not selbst noch die Farben ändern)

    ein Betrunkener kreuzt die Straße. er hält zwei Wasserflaschen in der Hand. er wird doch nicht betrunken sein, macht Sport, schwingende Arme – 1l Flaschen / Gewichte. »die Frage was machst du?« – eine sehr kleine Frau und ein sehr großer Mann. eine Dreiergruppe: eine der Frauen lacht. der Mann auch. sie machen Urlaub, wollten sich mal Berlin ansehen. 

    ich mache los. 
    14:21 zeigt der Computer an. 
    die Uhrzeit stimmt nicht.

    1. Kletterer-er-innen?? []
    2. ich stelle fest. Männer/Jungs wollen bösse sein. stimmt das? und warum? []
    3. https://www.bayrisches-woerterbuch.de/tuscher-der-tuscherer-der/ []
    4. Dinge passieren – ich möchte hier nochmal auf die wundervolle Ausstellung von Mona Schmidtke und Tristan Rolin verweisen. man findet sie hier: https://rundgang.kh-berlin.de/dinge-passieren/ und hier: https://dingepassierenjetzt.de/ []
    5. jetzt bitte komm ma. links geht die Tür auf. der Hauseingang auf einmal ganz hell. drüben Leuchten. Modemenschen. einer erzählt mir was über Kiffen. tut ihm leid für die blöde Frage. ich sage nichts. ich, die deutsche, die immer arbeitet. aber er weiß nicht, was ich arbeite. ich schreibe. ich sitze auf an der Torstraße. Ey jetzt bleib stehen! geht nicht. Touris gehen vobei. Menschen-Konzentration an der Ampel am Rosenthaler Platz. M geht nach Hause. D wartet. die Linden drecken weiterhin die Autos zu ein Taxi hält. ein Hahn und drei Hennen steigen aus. sie sind so groß sie müssen hohe Schuhe trage. wahrscheinlich liegt zu Hause das Parfüm im Kühlschrak … nein im Briefkasten. ein Mann in Schwarz hält. der breite Rücken des Motorrads. er ist Mitte dreißig. Blick in den Spiegel des Rollers. Anzughose. hochziehen der Hose. sie tragen Turnschuhe, die vorbeikommen. »als wir uns kennengelernt haben, da hab ich so zwei Mal pro Woche gearbeitet.« sie sehen gut aus – beide.  []
    6. wie ung sind Männer, dass ich sie ›junger Mann‹ nenne []

    15. Juli | an dem dir morgens erst mal ein Text direkt ins Gesicht geknallt wird

    und danach geht es dir gut. die hohen Ansprüche der Anderen: verstehen-zu-müssen. (die Schlüssel?? – bitte). (schnell und ganz aufgelöst). wir haben keine Zeit für Geheimnisse, keine Zeit öfter zu lesen. großer Unmut (der Schlüssel ist immer noch nicht aufgetaucht). warum spricht die Autorin von etwas, das sie selbst nicht gelesen hat? (= leere Zitate). sie selbst sprechen von etwas, das sie zwar gelesen haben, aber dessen Bedeutung sie ablesen – ts ts.1

    1. ›du-du-du‹ – der Kühlschrank in der Kunsthalle []

    14. Juli | Variante A

    auf dem Rad. begleitet von leichtem Duft nach Räucherstäbchen. eine lange Schlange: alle wollen Croissants. zuhause halte ich dann ein labbriges Exemplar in meinen Händen. (du hast dir doch wohl jetzt kein Pudding gemacht? doch, wenn das Kind nicht da ist, dann macht sich der Vater heimlich Pudding und isst alles alleine auf.

    ich fahre den Fluss entlang.

    »ob der Papa auch ein Croissant möchte?«

    morgendliches Gespräch über ›wie man wohnt‹. Käse auf dem Tisch1, Trauben auf der Verpackung, ein Butter-See auf Cs Toast2 .

    ich sitze mit M.R.

    hier bin ich noch nie gesessen.

    ich setzt mich aufs Rad.

    hier bin ich noch nie gefahren.

    ich fahre an M vorbei – zufällig.

    wir treffen A. wir sitzen die Beine verschränkt zu dritt an einem Tisch für zwei Personen, ziehen über die Freiheit her und posieren frischlackierte Nägel vor kontrastreichen Hintergründen. ich frage M, nach Ds Abwesenheit (›wie fühlt es sich an?‹).

    ich fahre weiter.

    S überreicht mir die Kamera und eine Pflanze in einer Tüte mit Leo-Muster.

    ich fahre weiter.
    Halt an der Insel der Jugend
    wie immer

    von
    drüben
    Stimmen von
    hinten
    Bass.
    Fliegen landen auf meinem Bildschirm.
    wie sich Zeit behalten?3

    (»kommen Sie überhaupt noch zum Schreiben??«)4

    »huch« (eine Frau, an der Hand eines weiß gekleideten Mannes)

    »Literatur ist dann, wenn der Text zu leben beginnt«5

    gerade sehen Sie hier Notizen (weitgehend). ich schwinge mich wieder aufs Rad und fahre nach Hause

     

     

    1. laut Packung ein Kristall []
    2. bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus, es ist Honig []
    3. mein einziger Lösungsvorschlag für dieses Zeitproblem ist sich den Rahmen so zu stecken, dass innerhalb diesen Rahmens Freiheit möglich ist. nicht immer suchen müssen, bleiben, ruhen. ich glaube nicht dass das langweilig sein muss. zur Ruhe kommen / wäre das nicht ebenso vielgenannt, wie die Freiheit, dann würde ich es so nennen []
    4. »ich schreibe nur, wenn ich schreiben muss«, antwortet sie. ebenso auf »kommen Sie überhaupt noch zum Lesen??«

      ((der Prof arbeitet momentan immer
      nachts, hat tagsüber die Kinder. []

    5. so oder so öhnlich sagt M. R. meint sie damit Kunst=Literatur = Dinge, die getan werden müssen? einer eigenen Logik folgen []

    14. Juli | Variante

    partynuts. Fingernägel-Lackierun, zweischichtig. »sick« – sagt sie,  obwohl sie doch mit den englischen Wörtern aufhören wollte. ich halte dir das Eis vors Gesicht und du leckst daran. (»– für dich«), drückt mir Blumen in die Hand. »bis morgen!« (wir könnten Pasta Fredda machen.)

    12. Juli 2021, Montag

    sitze vorm Haus ders Rundfunks. der Radiomoderator gurkt auf einem Hollandrad vorbei, der Lenker des Rads schlenkert und er lächelt mir zu. ich bin zu früh. 

    von »dieser unglaubliche Freiheit« spricht die Frau. ich verlange in Gedanken eine Definition und höre sie in Erklärungsnot stammeln.

    Monolog einer Verwaltungsangestellten | toll, dass sie – ich verstehe schon. aber ich muss erst mal – – das erst mal weitergeben. das muss dann noch genehmigt werden. dafür gerne schriftlich. wie war der Name? Gabi – oder –– Sabine? nein das darf nicht passieren (efriges Klappern, verzweifelte Suche, wie war den nun der Vorname? sie wundert sich und rügt sich selbst, warum sie sich den Namen der Technikerin nicht merken kann; nickt dann nur ab. die Techniker – – ts ts). im Schrank sind Kekse versteckt. man hört alles. passen Sie auf, was sie sagen. natürlich gibt es kein Geld. Sie müssen auch in – wie war noch das Wort? ich helfe ihr: ›Kapital‹. genau Kapital, das hat sie neulich irgendwo gelesen. also es gibt auch anderes Kapital, als Geld. – nur dass das Leben de:r Durschnitschnittsbürger:in auf Geld basiert, das hat sie vergessen.
    wir machen die Leitung ins Radio auf. sie hören die
    provokative Demut der Verwaltungsangestellten.

    nicht dich
    provozieren
    lassen. ich
    atme
    ein
    aus – – kritisch bis pampige Kommentare den Lippen.

    an der Tür ein kleiner Zettel. Meditation zum Leistungserhalt.
    mit den Fingern durch die offnen Haare ziehen,
    die Spitzen kneten.
    »ich muss jetzt los!« – – – (sie muss los, aber zwei Minuten später kommt sie nochmal zurück.)

    später tritt auf der Bühne ein Double des Autors auf.
    sie tragen die gleichen roten Turnschuhe.

    wir fahren nach Hause, an der Paris-Bar vorbei.
    (stell dir vor, wir würden an Paris vorbeifahren).

    »wollen wir noch nen Halt im Park machen?«
    »gut.«

    ich bringe V zum Bahnhof, esse unser beider übriges Mittagessen zu Abend. 

    11. Juli 2021, Samstag

    Kaffee mit Kaffeesatz und Kuchen.

    ich liege1 in der Heide und träume von Cola. V kommt. wir wanken ein Paar Schritte rüber und fallen in ein italienisches Restaurant: Pizza, neapolitanisch, dicker Rand, scharfe italienische Salami.2 danach: Espresso und Limoncello. die Nachbarn und heben den Kopf. mein Handy kräht.

    geblendet – nicht von der Sonne, sondern weil der Nebendarsteller so gut aussieh. (und alle anderen denken sich: was ist denn mit dem los? warum will er jetzt das Messer zurück?)3

    das Argument ›da waren Sterne drauf.‹

    »weißt du, wie man gute Sterne malt?«

    vielleicht sollten wir in den Himmel sehen.
    vielleicht. 

    1. die Haltung des Tages. auch auf einer Brücke lag ich []
    2. ich erinnere mich, dass ich als Kind die Fettaugen dieser Salami feinsäuberlich rausgepult habe. []
    3. selten ein Geschenk so eine offensichtliche Bindung erzäugen, die Protagonistin ist verärgert und verwirrt gleichzeitig []

    10. Juli 2021, Samstag

    die Protagonistin weiß auch nicht weiter. nun schreibt ihr der Nebendarsteller Nachrichten und möchte einen Film mit ihr drehen.

    V schlägt die Hände über dem Kopf zusammen. die Protagonistin ist ratlos. der Nebendarsteller1

    die Werbung2 wird lauter, übertönt jede morgendliche Ruhe. ich bin kurz abgelenkt.

    irgendwo klingelt ein Handy. der Reflex ›Telefon‹ zu schreien. man Mamma, jetzt geh ran! ich ziehe ein neues Kleid an. das praktische an Kleidern: du kannst die Schuhe anbehalten, während du das Kleid nochmal wechselst.

    ich erinnere mich an das spinatähnliche grüne Gestrüpp: morning glory.

    später

    irgendjemand hatte das Blaue vom Himmel versprochen. »lass ihn halt einfach«: verkneifen uns spöttische Kommentare, sitzen vorm KaDeWe, halten uns gegenseitig unsere Fesseln an die Nase. (wir riechen nach Armani Code). beißen abwechselnd Stücke vom goldbestäubten Pain tout Chocolat und einem Pistaziencroissant, lecken die Creme von unseren Fingern, die Augen folgen Autos.

    wir folgen abends den anderen. auf eine Mauer im Park. am Tag würde man niemals ›Park‹ zu dem dreckigen Spielplatz ohne Grün sagen. immer wieder schwingt das Gatter auf und jemand verlässt den Sandkasten. ich beuge mich zu jede:m einzelnd nach unten. »du bist doch…«

    ein Schaumkuss von einem Fremden.

    Sekt.

    1. er hatte gestern noch beiläufig seinen Namen gedroppt. »ich schreib nen Blog« – auf die Frage »was machst du so?«. ich schreib dir eine Widmung ins Buch []
    2. hier als eine besondere Form der Sprache / des Sprachverhaltens []

    9. Juli 2021, Freitag

    es regnet. (jetzt aber richtig). in der Badewanne trocknen unsere Schirme. wir sitzen auf Stühlen, am Tisch und arbeiten. heute haben wir wirklich keine Lust auf ›richtiges Essen‹, statten der Dönerbude einen Besuch ab: kesse Blicke, »scharf?« (naklar – nichts geht gegen die Schärfe der Jalapenos). 

    auf an die See! der See ist stürmisch und die Wellen wogen und für mich ist der See das Meer. lausche den Worten der Vortragenden.

    Sympathie zu Namensvettern.1

    kurzes Hallo. 

    »wollt ihr noch hierbleiben?«

    wir wollen das Meer noch einmal ansehen. (und für diese kurze Zeit ist es wirklich das Meer). wir wollen Piroggi essen und Geistergeschichten hören.

    da unten stehen die Stühle bereit, stürmisch wogende Wellen. hier könnte man heiraten, bei Regen an der See. an allen klebten nasse Kleider und die Absätze der hohen Schuhe würden sich in das feuchte Gras bohren. vermessen noch mehr Flaschen für alle zu holen? (ganz scharf auf ein bisschen Exzess). wir wenden uns der roten Flasche zu. (der weiße war lekkrer, aber pssssssst. wer will schon Brot verdienen?) es riecht nach Gras. »und was finnste besser?« kurzer Blick aufs Meer. diese Frage haben wir gerade eben schon beantwortet. sie wird sich noch öfter stellen. 

    an der Bar begegnet mir der Nebendarsteller (»hallooo!«) – leider bin ich schon ein bisschen betrunken und kann kein klares Urteil fällen. er hat einen Schal um den Bauch gewickelt. (später wickelt er ihn von dort ab und legt ihn am Hals an); entpuppt sich als Streifenliebhaber, born & raised in Berlin. es folgt Ausbreiten des eigenen Hab und Gut auf dem Tisch: hier: der Helm, der Schlüssel des Rennrads, die Federmappe, 10 der Stifte, die er kürzlich im 1000er-Pack irgendwo im Internet gekauft hat, Ingwergummibärchen. und hier: das ist mein Blog. (aha).
    sobald er feststellt, dass die Protagonistin perfekt Französisch spricht, fängt auch er an, ausschließlich auf Französisch zu sprechen – avec une bonne prononciation, mais pas de manière parfaite; drückt ihr ein Messer2 in die Hand.

    ich wende mich nach rechts: »und wie war die Zusammenarbeit mit dem Gestalter?«3 sie klopft auf den Deckel des Buches. klingt wie Holz. tolles Buch. 

    »und woher kennt ihr euch?« (nickendes Kopfstoßen: los! stell dich vor) moi, je viens de Berlin, je suis … also ich, ich heiße sounso und studiere dasunddas. es geht mir leicht über die Lippen. »darf ich das Buch mal anfassen?« ich bekomme es in die Hände gedrückt. ausgiebige Bewunderung. Gespräche über den Kosmos, von Sehnsucht aufgeladener Himmelskörper, während nebenan die Putzfrau durch die herrschaftlichen Gebäude fegt. laut Lachen. sie, die andauernde Statistin der Stipendiat:innen, fegt als eine literarische Figur durchs Bild. (»genau wie du« – »genau wie ich«).

    drei Pappbecher später verlagern wir das Zusammensein von der Tafel, auf eine Runde vorm Eingang. (er würde jetzt wirklich gerne gehen); bereiten uns auf den Abschied vor. alle schnorren Zigaretten von einer. irgendjemand weiß, wann die nächste Bahn fährt. wir eilen dem Trupp hinterher. in der Bahn zieht der Nebendarsteller seinen Laptop aus dem Rucksack4. reibt der Protagonistin nocheinmal den Namen seines Blogs unter die Nase. wir steigen aus, stellen fest: zwei Schleifen verloren.

    die Selbstbewusstheit mit der man sich den weiblichen Codes5 bedienen kann. (wir haben eine der beiden Schleifen verloren!)
    die Vehemnez auch mit der man sich gegen sie sträuben kann. (ja, das kann man). sie will noch Pommes. erneut stellt sich die Frage: weiß oder rot? der Dönerbudenmann drückt uns zwei Lollis in die Hände: für euch.

    eine Motte fällt flatternd aus meinem Schrank, als wir zurückkommen. ›Motte‹ – hör dir das Wort an. ich seh sie chlagen.678 durch die Wohnung. (»du bist ja immer noch hier.«)

    ich träume: ein Haus am See, der Nebendarsteller spielt die Hauptrolle, merkwürdiges Zeug. an mehr kann ich mich nicht erinnern.

    1. und es reichen die ersten drei Buchstaben des Nachnamens, um eine Sympathie zu zeigen []
    2. nun hat sie das Messer in der Hand. es muss später noch benutzt werden []
    3. das frage ich Martina Hefter zu ihrem neuen Buch ›In die Wälder gehen, Holz für ein Bett klauen‹. []
    4. ein Rucksack à la » siehst aus als würdest du gleich nach Italien trampen« []
    5. weiblich ›gelesene‹ Codes. aber was sonst sollten Codes sein, als gelesen/=interpretiert []
    6. ich erinnere mich, dass es einen Unterschied gibt, der mit dem Schlag der Flügel zu tun hat: Motte versus Schmetterling. hört ihr den Schlag ihrer Flügel im Wort? []
    7. ich erinnere mich an die vielen schwarzen Schmetterlinge. []
    8. ich erinnere mich an den sockenklauenden Dalamtiner: weiß-schwarz.
      ich erinnere mich an das Brot, das ich so vermisst hatte. []