SchlagwortFrankreich

220714 morgens auf dem Balkon

sitze auf dem Balkon, friere ein bisschen, genieße das Wetter, hole mir, fühle mich wie in Marseille, als der Mann unten seinem Kind auf Französisch irgendwas mit einem Geldbeutel und Geld und geradeaus gehts erklärt. ein Fahrrad surrt, als es vorbeifährt. langsam. ein Auto fährt um die Kurve. mein Tisch wackelt ein bisschen, die Grünlilie hat sich immer noch  nicht erholt. die meisten der Pflanzen sehen eher so naja aus.

naja. trinke vietnamesischen Kaffee mit  süßer Milch.

unten fährt der Mann vorbei, der mir neulich beim Tragen geholfen hat. ich wohne in einem Dorf. meine Finger kriechen über die Tastatur.

220709 Rungang (Tag 1.2): Pho

wie alles anfing. V erzählt: »vietnamese people skip breakfast a lot.«
auf dem Tisch liegt eine Limette. (»I need the lemon«)
»about a story i read how this food was given its name: it was in the french colonial time…«

es gibt Pho. sie sollte den Vientamesen in Marseille ein Zuhause sein. sie begannen zu frühstücken.

»i have known this food for my while life«, sagt V. »i never questioned the name – like a friend you always knew.«

aber wie kann ich sagen, ich mag meinen Freund, wenn ich nicht weiß, woher sein Name kommt?, sagt er
dann:
1. work with letters
2. i need to start to cook.

was wirklich geschah: it was 2 am in the morning. i woke up, i scrolled to facebook and red the story.

»how is it?«
»amazing.«

V machte Versuche. L war die Ratte. jetzt wollen alle die Ratte sein, die die Suppe probieren.
V hält uns die Gewürze unter die Nase.

die Farbe der Pho im Vergleich zur Farbe des Slushs.
der Geruch der Pho im Verlgeich zu dem des Slushs.

K sitzt vor der Halle, hat blaue Lippen und einen Berg blauem Eis vor sich.
muss da auch noch Limette rauf?