20. Juli

lautes Ticken des Weckers, ich arbeite den Tagen hinterher. ›es ist 2021 – wir leben in einer Nusschale‹1 (nein!). wir wechseln den Ort, wundern uns über Ungastlichkeit, Geschenke, die welche sind und Geschenke, die keine sind. 2

nein, lieber nicht. (das klingt aber hart. ich habe mir diese harten Ansagen angewöhnt, abgekuckt von Vorbildern. sie hören sich hart an, aber eigentlich sind sie hilfreich, die eigenen Grenzen zu wahren, nicht aus Versehen etwas zu machen, das man gar nicht machen will.

neben ihr liegen Salbeibonbons und Butterkekse.

ich trinke wie gestern Kaffee Mandel pflanzenbasiert3, vegan (das Logo so groß wie die Schrift). außerdem ›NEU‹ – wie lang kann was neu sein? der Kaffee flüssig-süß, hat wenig zu tun mit dem bitteren Geschmack von Kaffee, wie man ihn eigentlich kennt

  1. Werbung des Fahrradversands []
  2. der Nebendarsteller, der am 9. Juli der Protagonisitin ein unangemessenes Geschenk macht und es dann auch noch zurückfordert. []
  3. die Internetrecherch zeigt dies: https://de.openfoodfacts.org/produkt/42426202/kaffee-mandel-vemondo – ein ›hochverarbeitetes Lebensmittel‹ – unangenehm []

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