220203–4 Netzwerke, Pflaumensirup

nun habe ich gestern so gierig den Pflaumensirup beäugt, dass M mir welchen anbietet. ich denke an C und den Zigarillo.

auf einmal fange ich an Enden mitzudenken: bei Verträgen, Verbindungen, die ich eingehe. man wird skeptischer / weniger leichtfüßig. ich setzte meine Unterschrift unter den Vertrag und wir sprechen darüber, was am schlimmsten passieren könnte: am schlimmsten wäre, wir wollten beide was anderes. wie wirds sein, wenn ich ausziehe.

—»du musst die Blokade lieb haben.«
—»muss ich?«

Netzwerke als einzige Alternative in einer Großstadt zu überlegeben. ich schreibe N. 5 Minuten später schickt sie mir zwei Anfragen:
wo bewegst du dich? am Rande eines Netwerks.

das gute Bier rinnt mir die Kehle runter. die Kirstalle des Cheddars bitzeln im Mund

ich feiere die letzen zwei Monate Zwischenmiete.

vor einigen Tagen fragt S mich, ob ich aus der Zeit was gemacht hätte. nun ja. außer 10 Jahre Erfahrungen in 4 Monaten habe ich nichts daraus gemacht.

D fragt, ob ich Haustiere habe.

ich nehme Kontakt mit meinem eigenen Trigger auf und bin sehr sehr stolz. weder schlimm noch nicht nett und alle Befürchtungen unbegründet.

das Abitur hat sich gelohnt. hier habe ich gelern zu

was ich im Abitur gelernt habe? in stressigen Situationen die anderen Beruhigen. das haben dei Eltern perfektioniert. (langsam finde ich heraus, dass es wichtig ist, die anderen auf dem Laufenden zu halten. wichtig, ihnen Geschenke zu machen. die Beduetung zu zeigen: du bist mir wichti: „die GEsten des GEebens, Nehmens, Erwiederns, sind auch heute noch Garanten der sozialen Bindung“ – sagt Gila Lustiger in Krwalle in den Banlieus.

 

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