25. Juli, Paris [4]

durch den Park, C blickt den Bällen hinterher. Kaffee1-sans-lait / (könnte ich bitte?, also:) + lait. dem benachbarten Tisch lauschen im Jardin du Luxembourg. durch den Jardin, nach Montparnasse, zu den beiden Bahnhöfen. in der Bahn eine Mister-Bean-Gestalt (›allô? – allô?‹ presst er sein Handy ans Ohr. in der Bahn dann. huch, stößt sich an allen. hach, entschuldigen sie, ich lache laut, ich habs nicht gesehn, aber C erzählt– hinter mir lacht man über mein Lachen (ach du meine Güte). im Bahnhofsviertel, bei einem authentischen (!) Inder – ça lui remarque… (jap. tuts. Mangolassi, hmmm). minimal-Exzesse im Alltag. das knallt ordentlich nur das Rauchen, das ist uns (mir eher) keine 13 € wert. die Nachbarn teilen Tabak (in einer Plastiktüte, gemischt mit dünnen Filtern in Plastikröhrchen. »des feuilles?« – die hab ich. »passen Sie auf, hier muss irgendwo noch ein wenig Gras versteckt sein« – huch. vous-êtes d‘ou? (neugierig).

an einem Sonntag in Paris. wir sitzen hier an der Ecke.

monsiuer sucht seine Freunde: Blicke in unsere Gesichter, in unsere Gläser – »vs boivez du Gin-Tonic?« – ne Negroni – die eigenen Freunde anhand ihrer Getränke. irgendwann kommen sie wieder, haben nur was zu essen geholt. sie lachen sich an. schön anzusehen. der Barkeper hüpft Betrunken den Berg hinauf. die Barkeeperin: »have a wonderufl night!« (beide ziemlich besoffen. wir tragen hier keine Maske (ebenfalls besoffen, am Tresen)

minimal-Exzesse im Alltag. »ich war da. nichts ist wie vorher. mein Gott.« (schreibt S)

[was allem vorausging: der Versuch an der Champs-Elysee einen Test zu bekommen, aber Touristen müssen zahlen. Anne Immhof entgeht uns.]

  1. für die Dokumenation möchte ich festhalten: einfacher Kaffee, niemand weiß, ob allongé oder créma für 5 Euro []

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